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Kühlen mit der Wärmepumpe

Heizen, lüften und kühlen: Viele moderne Wärmepumpen heizen nicht nur, sie können auch kühlen. Dafür wird einfach die Heizfunktion umgekehrt, sodass Wärme nicht dem Haus zugeführt, sondern abtransportiert wird. Die Wärmepumpe ist der einzige Wärmeerzeuger, der auch kühlen kann. Nutzen Sie Ihre Wärmepumpe als Klimaanlage

Ein Vater spielt mit seiner Tochter Videospiele und im Garten ist durch ein Fenster eine schöne Wärmepumpe zu sehen.

Wie funk­tio­niert die Küh­lung mit der Wär­me­pum­pe?

Man unterscheidet bei Wärmepumpen zwischen zwei ver­schie­de­ne Ar­ten: Die aktive Kühlung und die passive Kühlung. Der Unterschied ist wie folgt:

Aktive Kühlung

Bei der ak­ti­ven Küh­lung wird die Funk­tions­wei­se der Wär­me­pum­pe ein­fach um­ge­kehrt. Sie werden daher auch reversible Wärmepumpen ge­nannt. Dafür muss die Richtung ge­än­dert werden. Das ge­schieht durch ein in­te­grier­tes Vier-We­ge-Ven­til. Ein Ver­dich­ter sorgt da­für, dass, im Ver­gleich zur pas­si­ven Küh­lung, dau­er­haft nie­dri­ge Kühl­was­ser­tem­pe­ra­tu­ren er­zeugt wer­den kön­nen.

Passive Kühlung

Darüber hinaus ist bei Erd- oder Was­ser-Wär­me­pum­pen das pas­si­ve Küh­len mög­lich. Das auch na­tu­ral coo­ling ge­nann­te Prin­zip nutzt die nie­dri­ge­ren Tem­pe­ra­tu­ren in der Er­de oder im Grund­was­ser für die Küh­lung. Beim pas­si­ven Kühlen läuft nur die Pumpe der Wär­me­pum­pe, nicht die Wärmepumpe selbst, was im Ver­gleich zur ak­ti­ven Kühlung Strom spart.

Das Bild zeigt einen Garten, in dem eine Wärmepumpe steht.

Vergleich aktive & passive Kühlung

  • Technischer und finanzieller Aufwand bei der Montage und die Betriebskosten sind bei der passiven Kühlung geringer als bei der aktiven Kühlung.
  • Bei der aktiven Kühlung muss ein Verdichter laufen, bei der passiven Kühlung nicht. Entsprechend ist gerade hier ist die Kombination mit einer Photovoltaikanlage optimal, denn der Strom wird genau dann benötigt, wenn er auch erzeugt wird, bei starker Sonneneinstrahlung.
  • Bei der aktiven kühlen müssen die Rohrleitungen isoliert werden.

Vorteile Wärmepumpe

  • ✔ Wertsteigerung
  • ✔ langlebig
  • ✔ wartungsarm
  • ✔ kein Schornsteinfeger nötig
  • ✔ niedrige Heizkosten
  • ✔ geringe Emissionen

Welche Wärmepumpen können kühlen?

Aktive Kühlung ist prinzipiell mit je­der Wär­me­pum­pen­art mög­lich. Ins­be­son­de­re Luft-Wär­me­pum­pen kön­nen aus­schließ­lich ak­tiv küh­len, da im Som­mer die Außen­luft für die pas­si­ve Küh­lung zu warm ist.

Welche Heizkörper zum Kühlen?

Normale Heizkörper (Radiatoren) erzielen aufgrund ihrer relativ kleinen Fläche leider keine große Kühlung. Gut ge­eig­net sind Fußbodenheizungen, Wand­flä­chen­hei­zun­gen und Ge­blä­se­kon­vek­to­ren.

Das Bild zeigt eine Hauswand und eine Pflanze, neben der eine Wärmepumpe steht.

Kann die Wärmepumpe eine Klimaanlage ersetzen?

Im Gegensatz zu Klimaanlagen arbeiten Wärmepumpen meist nur in gut ge­dämm­ten Gebäuden effektiv. Auch die Raumentfeuchtung ist nur mit einer Klimaanlage möglich und die Kühlleistung von Wärmepumpen ist deutlich ge­rin­ger.

Dennoch kann das Kühlen per Wärmepumpe eine prak­ti­sche Alternative zur Klimaanlage sein. Denn die Küh­lung über eine Wärmepumpe kann deutlich günstiger sein als eine Klimaanlage. Voraussetzung ist ein gut ge­plan­tes und ausgelegtes System. Darüber hinaus kann die ab­ge­führ­te Wärme bei­spiels­wei­se für die Brauch­was­ser­er­wär­mung genutzt werden.

Ein besonderer Vorteil bei der Klimatisierung per Wär­me­pum­pe gegenüber ei­ner Klimaanlage ist, dass die Küh­lung sehr sanft erfolgt, es besteht nicht die Ge­fahr ei­ner Unterkühlung.

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